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Wissenswertes zum Pyrenäenberghund

Der Pyrenäenberghund wurde erstmals im Mittelalter erwähnt. Pyrenäenberghunde bewachten die Schloss- und Burganlagen des Adels in Frankreich. Vor dieser Zeit dienten sie den Hirten des Pyrenäengebirges bereits als Hunde zum Schutz ihrer Schaf- und Ziegenherden. Auch in der heutigen Zeit findet man sie noch bei Hirten und Schäfern an den Herden. Mittlerweile ist der Pyrenäenberghund grösstenteils zum Familienhund geworden. Aber auch als Familienhund benötigt er ein eingezäuntes Grundstück, das er bewachen will. Da er dieses sehr lautstark beschützt, sollte man nicht in einer Reihenhaussiedlung wohnen, um Ärger mit den Nachbarn zu vermeiden.

Pyrenäenberghunde sind selbstständig agierende Hirtenhunde, die meist in Rudeln Herde und Revier verteidigen. Sie arbeiten auf sich gestellt, ohne Menschen, innerhalb der Herde. Ihre primäre Aufgabe ist der Schutz und die Verteidigung der Herde. Sie bewachen alles, worauf sie als Welpe geprägt wurden und was sie als ihr Territorium ansehen. Ihre Strategie ist die defensive Abwehr, was ihnen dank ihrer stattlichen Grösse auch meist gelingt. Wenn Sie das Gefühl haben, dass ihre Herde bedroht ist, werden sie mit einem tiefen Grollen oder Bellen warnen, kommt der Angreifer der Herde trotzdem zu nah, bellen sie nicht mehr, sondern reagierten mit entschlossener Gegenwehr. Die meisten Leute halten sie auf den ersten Blick für träge und phlegmatisch. Dieser Eindruck täuscht jedoch, sie sind sehr aufmerksam, reaktionsschnell und ausserordentlich wendig im schwierigen Gelände.

Der Einsatz als Arbeitshund über die Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende, hat die Pyrenäenberghunde geprägt zu sehr selbstständigen Hunden mit festen Charaktereigenschaften. Blinder Gehorsam ist den Pyrenäenberghunden fremd, sie entscheiden gerne selber wie und wann sie zu gehorchen haben. Darum sagt man ihnen auch nach, besonders stur zu sein.

Ein Pyrenäenberghund gehört deshalb auch in Hände, die mit dem unabhängigen Wesen gut zurecht kommen und ihn klar in seine Rangposition weisen können. Er benötigt einerseits genügend Freiraum, da er nie seine starke Eigenständigkeit verlieren wird, andererseits braucht er Aufgaben und Beschäftigung, damit er keine unkontrollierte Eigendynamik entwickeln kann. Typisch ist auch, dass man sich ihre Achtung und ihren Respekt verdienen muss. Mit Druck erreicht man nur das Gegenteil.

Umfassende Kenntnis und Verständnis für ihre Art, verbunden mit Einfühlungsvermögen, Geduld und Liebe, lassen auch Pyrenäenberghunde zu guten Begleitern werden. Sollte man allerdings einen Hang zu sportlichen Betätigungen haben, ist man von Pyrenäenberghunden enttäuscht. Hirtenhunde haben kein Interesse an Agility oder endlosen Ballspielen. Ihr vordringliches Interesse gilt der ursprünglichen Aufgabe, dem Schützen und Bewachen.

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